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Ein Gruß ins

Gästebuch !
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J A P A N
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Rundreise J A
P A N
- Tokio – Nikko -
Kamakura – Fuji Hakone
Nationalpark –Izu-Halbinsel – Hamamatsu – Toyohashi -
Ise Schrein – Mikimoto-Perleninsel – Nara - Kyoto
v o m
2 1. April 2 0 0 8
b i s
01. Mai 2 0 0 8
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1. Tag (21.4.2008) -
Anreise:
Linienflug mit der Air
France von Frankfurt über Paris nach Tokio. Schade, dass es Paris sein musste,
denn dieser Flughafen ist bei weitem das Chaotistische, was wir jeh erlebt
haben. Um im Rahmen unserer Transitreise (!) von einem Terminal zum anderen zu
gelangen, brauchte es nicht nur 20 Minuten Zeit, sondern eine erneute
Gepäckkontrolle, für die wir 45 Minuten anstanden. 1 Mitreisendehat dadurch das Flugzeug
nach Tokio nicht mehr geschafft und musste 12 Stunden später nach kommen. Finger
weg vom Flughafen Paris Charles de Gaulle !!
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Dann folgte allerdings ein
sehr angenehmer und höchst interessanter Flug von 11 ½ Stunden.
Wunderschöne
Landschaften waren über der Meerenge zwischen Deutschland, Schweden und Norwegen
zu sehen, gefolgt von den Weiten Sibiriens, wo dann über 4 Stunden kein Lichtlein und keine Stadt auftauchten.
Bis wir schließlich nach über 12 Stunden Flug über Hunderten von
Reisfeldern über Japan einflogen.
Wirklich höchst beeindruckend.
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2. Tag 22.04.2008 –
Ankunft, Hotel, Stadterkundung –
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Nach insgesamt 9750 Km
wurden wir in Tokio gegen 8:30 Uhr Ortszeit von Frau Taeko Takasuki
(Großer Zederbaum), oder für uns „Luna Sun“ – ihr Spitzname- , begrüßt. Luna-Sun
lebt seit vielen Jahren sowohl in Tokio wie auch in einer kleinen Wohnung
in München und spricht beide Sprachen perfekt fließend. Ihr Wissen umd Kulur und
Menschen war einfach hervorragend und trug zum tollen Gelingen unserer Reise
maßgeblich bei.
Nach gut 1 stündiger Fahrt
zum Asakusa View Hotel in bester Lage Tokios, Stadtteil Asakusa,
sozusagen die "Altstadt" Tokios, machten wir uns als Gruppe, da wir noch nicht
einchecken konnten, mit Luna Sun – nachdem ich bereits die erste Portion
Sushi für 3 Euro und Gudrun leckere gebratene Hühnchenteile aus dem
Supermarkt an der Ecke zu mir genommen hatte-auf einen ersten Spaziergang durch
eine hübsche alte Gasse zum Kannon-Tempel. Dieses Heiligtum ist
insbesondere der Göttin der Barmherzigkeit geweiht. Der weitere Weg führte uns
über die belebte Ladenstraße Nakamise Dori und durch das Donnertor mit
der 750 kg schweren Laterne.
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Ab 12:00 Uhr machten wir
uns dann auf eigene Faust ein wenig auf um die ersten Erfahrungen in dieser
Metropole zu machen, besuchten den Fluss und ein Wahrzeichen der Stadt, eine Brauerei
mit liegender großer Goldflamme. Liegend weil sie stehend zu schwer
gewesen war! Wir machten erstmalig mit der Sauberkeit dieser Stadt Bekanntschaft
(hierauf komme ich nochmals zurück) und lernten die angewärmten voll elektronischen
Toiletten kennen, bei denen man auf Knopfdruck alles gespült und geföhnt
bekommt J.
Um 15:00 Uhr holten wir
uns dann den Hotelschlüssel, bezogen unser Zimmer im 19. Stockwerk mit
traumhaftem Blick auf die Tempelanlagen und einen großen Teil Tokios,legten und erst einmal 2
Stündchen auf´s Ohr und zogen dann auf eigene Faust nochmals los in das uns
bereits bekannte Vergnügungsviertel mit vielen Restaurants und den allerorts
anzutreffenden Spielhallen. Das Abendessen stellten wir uns dann aber doch im
Supermarkt mit Sushi und gebratenen Calamaris sowie Hähnchen, Wraps und
Sandwiches nebst einer guten Flasche Rotwein für alles in allem umgerechnet 9,75
Euro selbst zusammen und genossen es im Erker unsereres Hotelzimmers bei einem
traumhaften Blick auf die erleuchtete Stadt.
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3. Tag 23.04.2008 - Tokio
- Stadtrundfahrt:
Tokyo:
Für die meisten Touristen und so auch für uns der Ausgangspunkt ihrer
Japanreise. Doch wie beschreibt eine 12 Millionen Einwohner Mega-Metropole ?
Seien es die unzähligen Tempel und Schreine, sei es die Skyline von
Shinjuku
mit ihren Neonlichterwälder am Abend, der Stadtteil Asakusa, sozusagen
die "Altstadt"
Tokyos,
sei es die Ruhe der riesigen Parks wie der
Meiji
Park oder Stätten der emsigen Hektik wie der 9-stöckige „Electonic-Tempel“
Yodobashi-Akiba oder die Einkaufsstrasse Ginza Street. Zu vielseitig
sind ihre Gesichter. Doch eins ist klar:
Tokyo
lässt niemanden kalt.
Jedem Touristen sei deshalb empfohlen sein eigenes
Tokyo
zu entdecken. Wir taten es aufgrund der knappen Zeit überwiegend mit einer
Stadt- und einer Bootsrundfahrt und besuchten dabei folgende Stationen:
8:30 Uhr
Shinjuku-Viertel ,das bedeutendste Kommerz-
und Verwaltungszentrum Japans mit dem größten
Wolkenkratzerviertel des Landes
9:30 Uhr
Roppongi und Fahrt auf den ultramoderne “Roppongi
Hills Mori Tower”. Von der Aussichtsplattform in einer Höhe
von 250 m im 45. Stockwerk genossen wir einen großartiger
360-Grad-Panoramablick über die Stadt.
10:30 Uhr
Besichtigung des in einem weitläufigen Park eingebetteten
Meiji-Schreins. Die Gedenkstätte erinnert an
Kaiser Meiji und symbolisiert die starke Verbindung des Kaiserhauses mit
dem Shintoismus, der alten Naturreligion Japans. Hier konnten wir auch
ein Brautpaar beobachten und die „Hörner“ der Braut sehen.
12:00 Uhr Der
Kaiserliche Palast (Kokyo) befindet sich mitten in Tokyo auf
dem Standort der ehemaligen Burg Edo. Er wird von den kaiserlichen
Gärten und dem ehemaligen Burggraben umgeben. Nur der östliche Park ist
der Öffentlichkeit frei zugänglich, der Rest des Areals wird immer noch
von der kaiserlichen Familie bewohnt.
13:30 Uhr
Bootsfahrt auf dem Sumida-Fluss
nach Asakusa.
15:30 Uhr
Zum Abschluss gemeinsame Fahrt mit der Metro nach
Ginza. Hier machten wir uns dann schnell selbstständig und
fuhren weiter zum 9-stöckigen „Electronic-Tempel“
Yodobashi–Akiba. Angebotspalette und Lärm sind erschlagend.
17:00 Uhr
Bummel über die Ginza, Tokios vornehmste
Einkaufsstraße. Dort landeten wir dann schnell in einem herrlichen
Tokioter Brauhaus, dem Ginza Lion.
21:00 Uhr
Spaziergang durch das Ginza-Viertel und Rückfahrt mit der
U-Bahn, die auch um diese Zeit noch gefüllt
mit „Anzugmännern“ war und deren Sauberkeit uns immer wieder
faszinierte. Nicht ein Papierchen, keine
einzige Zigarettenkippe auf den Gleisen. |
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Und hier gibt´s Fotos
von Tokio

4. Tag - 24.04.2008 - Ausflug von
Tokio nach Nikko ( ca. 260
km):
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Erst Nikko, dann kekko !
Oder genauer gesagt: "Sage niemals kekko
(großartig), bevor Du nicht in Nikko warst!"
Eingerahmt von der landschaftlichen
Schönheit des Nikko-Nationalparks – die wir allerdings nur im Regen genießen
konnten -breitet sich ein weitläufiger Schrein- und Tempelbezirk
(UNESCO-Weltkulturerbe) in der hügeligen Umgebung des Städtchens Nikko, etwa 120
km nördlich von Tokio, aus. Nikko, das heute rund 25000 Einwohner zählt, wurde
schon im 8.Jh. durch den buddhistischen Mönch Shodo bekannt; auf seinen Spuren
wandelt man hier auf Schritt und Tritt.
Besichtigung des Rinno-ji-Tempels,
in dessen Haupthalle sich 3 Buddhas befinden. Drei 8m hohe Statuen stellen einen
Amida-Buddha, eine tausendarmige Kannon und die pferdeköpfige Bato-Kannon, die
Schutzgöttin der Tiere, dar. Die 13m hohe Bronzesäule (Sorinto) auf dem
Tempelgelände birgt 10000 buddhistische Texte und wird als Symbol des
Weltfriedens betrachtet. Beeindruckend sind die Schöpfungen der Holzschnitzkunst
am Tosho-gu-Schrein, der im 17. Jh. zur Zeit der Blüte von Architektur
und Kunst geschaffen wurde. Zwei furchterregende Nio (Tempelwächter) zu beiden
Seiten des Eingangsportals halten alles Übel in gebührendem Abstand.
Der
anschließende erste Hof beherbergt drei heilige Speicher und den heiligen
Pferdestall. Der Stall fällt ins Auge: Als einziges Gebäue ist er unlackiert und
stattdessen mit üppigen Schnitzereien geschmückt. Darunter sind auch die drei
weltberühmten Affen, die nichts Böses hören, sagen oder sehen. Weniger
berühmt, aber ebenso sehenswert sind die geschnitzten Elefanten an einem
Speicher. Die wahre und prächtige Schönheit dieser Tempelanlage wurde uns erst
bei Sichtung unserer Fotos (150 Stück allein hiervon) bewusst; der Regen hatte
den Genuss vor Ort doch um einiges eingetrübt. |
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Anschließend erfolgte die
Weiterfahrt zum oberhalb von Nikko gelegenen See Chuzenji mit Stopp am 97
m hohen Kegon-Wasserfall. Am späten Nachmittag erfolgte die Rückfahrt
nach Tokio und abends traf sich die ganze Reisegesellschaft mit 27 Personen
unter der Leitung von Luna-Sun zum gemeinsamen Abendessen im „Tsubohachi“,
einem – wie der Reiseführer es ausdrückt- Magnet für Nachtschwärmer im
Studentenalter (also genau richtig für uns!) an der Bahnstation
Akasaka-Mitsuke.12 Gänge, begleitet von Sake und Bier, ließen schnell beste
Stimmung aufkommen. Gegen 22:00 Uhr ging es dann in die Hotelbar mit einer
elektronischen Puppen-Musikkapelle.
Und hier Fotos
von
N i k k o

5. Tag – 25.04.2008-:
Tokio - Kamakura – Fuji Hakone Nationalpark (ca. 140 km):
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Morgens zunächst 1
stündige Busfahrt über die Industriestadt Yokohama an die Pazifikküste nach
Kamakura, im späten 12. Jh. Sitz des ersten Shogunats. 1185 bis 1333 war
Kamakura Hauptstadt und in dieser Zeit wurde die Kaste der Samurai gegründet Die
bedeutende Vergangenheit der heute beschaulichen Kleinstadt drückt sich in einer
Vielzahl erhaltener Kulturdenkmäler aus. Besichtigung des Hasedera-Tempels
mit seinen tausenden Jizo-Schutzheiligen der ungeborenen Kinder. Viele Japaner gedenken
hier den vielen abgetriebenen Kindern. Abtreibungen sind in Japan gang und gäbe
und für manchen ist dieser Platz ein Trostplatz, für mich wirkte es bedrückend.
Aber es gab auch einen
„Gott für gute Geschäfte“, den ich streicheln durfte
J
und die „Göttin für Kunst,Musik
und Reichtum“, nur einige von 8 Mio. Göttern im Shintuismus. Interessant bei
dieser Gelegenheit die Information unserer Reiseleiterin, dass in Japan die
Angestellten 2x pro Jahr ihrem Chef ein Geschenk machen. |
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In der Tempelhalle
befindet sich eine große goldene Buddhafigur. Sie ist mehr als neun Meter
groß und das Besondere an der Figur ist der Kopf. Die Figur hat nicht nur einen
Kopf sondern insgesamt 11 Köpfe. Jeder Kopf hat einen anderen Gesichtsausdruck.
Das soll symbolisieren, dass diese Gottheit auf Wünsche aller Arten von Menschen
eingeht.
Im unteren Teil des
Tempels findet man noch eine interessante Höhle, die Benten-do Hall. In
dieser Höhle mussten wir uns durch kleine Gänge, die alle nur mit wenigen Lampen
beleuchtet waren, meist in gebückter Haltung fortbewegen. Die Beleuchtung
schafft eine spannende Atmosphäre;in einem kleinen Höhlenraum sind auch ein
Menge Abbildungen von Gottheiten untergebracht. Sehr interessant.
Der Shintoismus
Shintoismus (Shinto/ Kami
no michi/ Kannagara no michi = Weg der Götter) ist die japanische
Nationalreligion und der Oberbegriff für verschiedene geistige Strömungen,
welche die Religion Japans wesentlich beeinflusst haben.
Im Shintoismus gelten
als Gottheiten bzw. "religiös verehrungswürdig" die Kräfte der Natur, d. h.
Berge, Flüsse, Tiere, Bäume, Sonne, Mond, aber auch Ahnen, Helden oder der
Kaiser (Tenno). Die Gläubigen des Shintoismus verehren insbesondere die
unerschöpfliche, lebensspendende Kraft der Natur und vertrauen darauf, dass die
Menschen grundsätzlich gut sind.
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Weiter ging es zum
„Großen
Buddha“
(jap. 大仏
daibutsu ). Der Daibutsu ist 13,35 Meter hoch und besteht aus mehreren getrennt
gegossenen und kunstvoll zusammen gefügten Teilen. Er hat ein Gewicht von 121
Tonnen. Wir konnten die Skulptur über einen Eingang auf der Rückseite des
Sockels gegen Entgelt von 2 Euro betreten und von innen besichtigen. In ihrem
Rücken waren zwei 1736 gestiftete, große Aussichtsfenster geöffnet.
Wieder an
der frischen Luft wurden wir von einer Seniorengruppe Japaner interviewt,
die englisch lernten. Hut ab vor dem Mut dieser älteren Herrschaften, nicht nur
englisch zu lernen, sondern auch Touristen anzusprechen und dies bei der
anerzogenen Zurückhaltung. Vor lauter Freude des Kennenlernens wurde noch
schnell eine Glockenfigur gekauft und Gudrun geschenkt. |
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Nachmittags fuhren wir
dann weiter in das Fünf-Seen-Gebiet im Fuji-Hakone Nationalpark und dort
mit einer Seilbahn zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf den heiligen Berg
Fuji-san. (wenn er denn nicht wegen Wolken verhangen ist ) Dennoch konnten wir
eine herrliche Landschaft mit vielen noch blühenden Kirschbäumen sehen,
denn der Nationalpark liegt einige Hundert Meter höher.

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Unser Hotel Tominoko,
Kawaguschiko
lag zwar malerisch am
Kawaguchiko -See
des Nationalparks, hatte jedoch den Charme einer Jugendherberge, was den
Speisesaal und die Reception anbelangte. So verwunderte es auch nicht dass wir
um 24:00 Uhr „ das Feld räumen“ und auf unsere Zimmer mussten.
Bier gab es nur
aus Automaten, Wein wurde nur bis 21:00 Uhr verkauft. Dafür
durfte man sich aber im ganzen Hause incl. Speisesaal in auf den Zimmern bereit
liegenden Kimonos bewegen, was etliche unserer Damen aus der Reisegruppe nach
dem Abendessen auch taten. Wir rätseln heute immer noch was sie unter dem Kimono
trugen. J
Auf
jeden Fall motivierte mich der Anblick dieser Schönheiten, die
1-Literflasche Amarulla, die wir im Duty Free erworben hatten, vom
Zimmer zu holen. Gemeinsam wurde sie in kürzester Zeit geleert und
brachte die ohnehin gute Stimmung weiter in Schwung. |
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6.Tag - 26.04.2008 - Fuji
Hakone Nationalpark –
Izu-Halbinsel – Hamamatsu – Fuji Hakone Nationalpark -
Toyohashi (ca. 300 km):
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In Kawaguchiko im
Fünf-Seen Gebiet des Fuji-Hakone Nationalparks bieten sich bei klarer Sicht
phantastische Impressionen des heiligen Berges Fuji-san……so stand es in unserem
Reiseprogramm. Doch eben nur bei klarer Sicht und die hatten wir leider zu
keiner Zeit.

So hätte es
aussehen können!
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So improvisierte Luna-Sun
in Absprache mit uns ein wenig das Programm und wir besichtigten zuerst eine
Wasabi ( Rettich) Farm. Dort habe ich (neugierig wie immer) ein Wasabi
Softeis gegessen, musste jedoch weder Feuer spucken noch wurde mir übel,
wenngleich es schon ein interessantes Gefuehl war, Rettich-Eis zu essen. Und im
übrigen...was ist schon der Fuji gegen grünes Retticheis?
J

Weiter
ging es zum „Joren-no-taki'”
Wasserfall, 25 m hoch und recht schön gelegen. Warum wir eigentlich die
Izu-Halbinsel durchfahren haben, hat sich mir bis heute nicht erschlossen.
Übrigens unserer Reiseleiterin auch nicht wirklich. |
Am späten Nachmittag dann
kurze 300 km/h schnelle Fahrt mit Japans berühmtem Hochgeschwindigkeitszug
“Shinkansen” vom Bahnhof Hamamatsu nach Toyohashi. Dort erfolgte mit einem
Shuttlebus der Transfer zum Hotel
Nikko Toyohashi.
Abends machten wir uns
dann nochmals auf die Beine um zuerst günstig Schuhe einzukaufen, lecker im
Kaufhaus zu essen und dann ein wenig durch die Spielhallen und Internetcafés von
Toyohashi zu „stromern“. Lt. Wikipedia gibt es
In Japan etwa 16.000
Pachinko-Hallen und schätzungsweise 34.000 Berufsspieler, von denen manche
pro Monat bis zu 2500 Euro gewinnen sollen, andere geben vor, über 100.000 Euro
eingestrichen zu haben. Durch das Gerassel der Kugeln, begleitet von
elektronischer Musik und den Ansagen großer Gewinne oder Sonderaktionen durch
Angestellte herrscht in den schreiend bunt gestalteten Pachinko-Spielhallen mit
Hunderten von Automaten ständig ein ohrenbetäubender Lärm. Ganz anders geht es
in den Internetcafés und Videokabinen zu. Hier hat man eigene Zellen vor
2 Bildschirmen mit gemütlichen Matrazen und Kissen, wird mit Essen und trinken
versorgt und kann sogar Duschen.
Hier sind weitere Fotos
vom
Fuji Hakone Nationalpark

7. Tag – 27.04.2008 -
Toyohashi – Ise Schrein – Mikimoto-Perleninsel - Nara (ca. 130 km):
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Nach einer kurzen Busfahrt zur Atsumi-Halbinsel
nahmen wir die Fähre nach Toba. Dort besichtigten wir die
Mikimoto-Perleninsel ,wo es Kokichi
Mikimoto im Jahre 1893 zum erstenmal gelang, künstlich eine Perle in
einer Auster zu züchten.
Auf der Insel ließen
wir uns im Perlen-Museum über die Perlenzucht informieren und
bewunderten die weltbekannten Taucherinnen die das Tauchen nach Perlen
bei 16 Grad kaltem Wasser vorführten. |
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Die Fahrt führte uns
weiter nach Ise zur Besichtigung des altehrwürdigen
Sinto-Heiligtums Naiku. Im Naiku ist Amaterasu-omikami (die
Sonnengottheit und Ahnherrin des Kaiserhauses) verehrt. Fotografieren war , wie
an anderen heiligen Stätten auch, verboten. Doch hier kam der Hinweis dass wir
sehen konnten, dass wir nichts sehen…weil alles doch hinter Türen verdeckt war.
Und dieses Nichts durften wir dann eben auch nicht fotografieren.Nun gut, das ist sicher japanische
Philosophie, die ich nicht verstehe. Jedenfalls habe ich auch hier –
verbotenerweise- ein Foto vom „Nichts“ gemacht.
J
Sehenswert dann allerdings am
Ausgang der Anlage die riesengroßen Koi-Karpfen in allen Farben sowie
sehens- und hörenswert verschiedene musikalische Folkloredarbietungen in
einer Versammlungshalle. |
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Am Nachmittag ging es dann nach
Nara. Die Stadt war im 8. Jh. die erste Hauptstadt Japans, von der aus
dauerhaft regiert wurde. In dieser Zeit erblühten die Künste, die Literatur und
das Theater, weshalb Nara auch als Wiege der japanischen Kultur bezeichnet wird.
Vorbei an zahmem Rotwild führte uns ein ausgedehnter Spaziergang durch den
Nara-Park zum beeindruckenden “Daibutsu”, mit 15 Metern Höhe die
größte bronzene Buddhastatue der Welt. Er wird im Todaiji-Tempel, dem
größten Holzgebäude der Welt verehrt. Im Zentrum des westlichen Bezirks des
Horyuji befindet sich eine 31,5 Meter hohe, fünfstöckige Pagode (Goju
no To) - die älteste ihrer Art in Japan - sowie die Kondo genannte
Haupthalle des Tempels und eine riesige Tempelglocke.
Übernachtet haben wir im
Fujita Hotel Nara, Nara mit wunderbaren Blick auf einen Friedhof.
Friedhöfe werden in Japan oft privatrechtlich verwaltet und man kann sich
schon früh einmieten („Rent a grave“) Wir sahen oft Friedhöfe inmitten von
Wohnhausanlagen oder auch ein über eine Autobahn führendes Friedhofareal.
Hölzernen Latten, die sich bisweilen als Grabbeigaben neben den Gräbern
befinden, bezeichnet man als
sotoba
oder
tōba, was
wiederum von Skt. "stupa" abgeleitet ist. Diese Latten tragen eine
handgeschriebene Inschrift, die u.a. den Totennamen des Verstorbenen oder den
Namen eines Buddhas, etc. enthalten kann. Je nach buddhistischer Richtung können
auch Sanskritzeichen auf dem Holz eingetragen sein.
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Weitere Fotos
vom N a r a

8. Tag – 28.04.2008 -
Kyoto
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Morgens Busfahrt nach Kyoto. Die
japanische Stadt Kyoto ist seit dem 21.01.1963 Partnerstadt Kölns.Die
ehemalige Kaiserstadt zählt mit ihrer Fülle an Kulturgütern zu den
interessantesten Städten Ostasiens. Die wechselvolle Geschichte Kyotos hat der
Stadt ein einzigartiges kulturelles Erbe hinterlassen. Umgeben von bewaldeten
Bergketten ruht Kyoto in würdevoller Distanz zum geschäftigen Treiben Osakas.
Auf den Besucher, der den Stress und die Hektik japanischer Großstädte kennen
gelernt hat, wirkt es ruhig und beschaulich. Im Jahr 794 gegründet, stieg die
Stadt schnell zum Machtzentrum der Heian-Zeit auf und wurde zum beherrschenden
wirtschaftlichen Magneten, der Kulturschaffende und Künstler unwiderstehlich
anzog.
Unsere Erkundungsfahrt
begann mit dem Besuch des Ryoanji-Tempel, berühmt für seinen legendären
Steingarten. Dieser wurde Ende des 15. Jahrhunderts gebaut und gilt als
Quintessenz des Zen-Buddhismus. Ein Meisterstück japanischer Kultur ist dieser
aus 15 Steinsetzungen in weißem Kies bestehende Zen-Steingarten des
Ryoanji. Von seinem
Sinn her als Ort der Harmonie, der Ruhe, Gelassenheit und des inneren Friedens
gedacht, lädt er
zum Meditieren ein.
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Weiter ging es zu einem
wirklichen Highlight unserer Japanreise, der reizvollen Anlage des Goldenen
Pavillons (Kinkakuji).
Der Orginal Kinkaku-ji wurde 1397 vom Shogun Yoshimitsu (1358-1408) errichtet.
1950 fiel er einem Brandanschlag durch einen geistesgestörten buddhistischen
Priester zum Opfer und erst 1955 wieder aufgebaut. Der Shogun feierte hier Feste
und empfing den Kaiser. Nach seinem Tod wurde die Anlage zu einem Zen-Tempel
umgewandelt. Die oberen Stockwerke sind mit Blattgold überzogen. Seit 1994
gehört der Kinkaku-ji zum Weltkulturerbe. Besonders ins Auge fallend die
eleganten Linien der Dächer und natürlich die goldene Oberfläche. Wie der
Kinkaku-ji sich im Teich spiegelt ist einfach herrlich.
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Nächste Station war das
Nijo-Schloss des Tokugawa-Shogunats, in dem wir uns ein wenig in das
Palastleben jener Zeit zurückversetzt fühlten. Fotografieren einmal mehr
verboten (und es doch getan), aber warum? Weder heilig noch besonders schön. Wir
können jetzt verstehen warum die Japaner so von Schloss Neuschwahnstein
schwärmen.
Mittags ging es dann zum
Kiyomizu-Tempel im Osten von Kyoto, eine der populärsten Sehenswürdigkeiten
Japans und das wichtigste Wahrzeichen der Stadt. Hoch, inmitten einer üppigen
Vegetation gelegen, bietet der Ausblick von der Terasse der Haupthalle ein
beeindruckendes Panorama Kyotos, das von 794 bis 1868 Sitz des kaiserlichen
Hofes und Hauptstadt war.
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Nachmittags checkten wir
in dem gut gelegenen und sehr gepflgten Karasuma Kyoto Hotel
ein und besuchten gleich anschließend dann einen der größten Schreine
Japans, den
Yasaka Jinja Schrein, der populär als Gion Schrein bekannt ist, und am
Ostende von Shijo-dori (vierte Allee) im Gion Bezirk von Kyoto liegt. Gion ist
für seine Geishahäuser und traditionellen Teehäuser berühmt. Genug der vielen
Kultur lockten die zahlreichen Geschäfte entlang der Straßen Shijo
und Kawaramachi zu einem Shopping-Bummel. Hier findet man wirklich
reichhaltige und äußerst hübsche modische Dinge, leider meistens dann doch für
die recht freakige Jugend.
Zum Abschluss des Tages zog es uns dann zum Kyoter
Hauptbahnhof mit einem schönen Blick vom Dach hoch über das nächtliche
Kyoto. Das Gebäude,
ein grandioses überwältigendes gigantisches Bauwerk,ist eines der modernsten
der Stadt und von futuristisch-avantgardistischer Prägung. Es wurde von
Hiroshi Hara
entworfen und 1997 fertig gestellt. Der Bahnhof Kyoto umfasst insgesamt eine
Fläche von 237.689 Quadratmetern, ist ca. 470 Meter lang und bis zu fünfzehn
Etagen hoch. In mehreren Ebenen wird dem Reisenden zielgruppenorientiert Essen,
, Literatur, Souvenirs, Kleidung und Elektronik angeboten, während auf den
Pendlergleisen die Fastfood-Shops und die Zeitungsstände dominieren. Im
östlichen Gebäudeteil befindet sich das Hotel Granvia Kyoto, im westlichen
Gebäudeteil der Isetan Departement Store, ein Einkaufszentrum. Ein
spitzenmäßiger Abschluss des Tages! |
9. Tag – 29.04.2008 -
Kyoto
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Der heutige II. Teil
unserer Besichtigung von Kyoto begann mit einem Besuch des Fujimi- Inari
Schreins, ein weiteres Highlight der Japanreise. Unglaublich faszinierend,
wunderschön und unvergesslich! Der Schrein selbst liegt auf einer Bergspitze.
Auf dem Weg dorthin passiert man 10.000 Torii !!....oder bricht den
Aufstieg durch die schier endlosen Schreintor-Galerien vorher aus
Konditionsgründen ab. Interessant: entgegen der europäischen Auffassung von dem
Charakter der Tiere stehen hier wundervolle Fuchs-Statuen (kitsune) als
Wächter des Schreins. Diese Füchse sind helfende Geister, jedoch mit der
Fähigkeit ausgestattet, Menschen verhexen zu können. So zumindest die Sage.
Das altdeutsche
Wort für Fuchs ist übrigens....na?.....genau...Voß! |
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An unserer nächsten
Station, der imposanten Tempelhalle des Sanjusangendo faszinierten 1.001
Holzstatuen der buddhistischen Gnadengottheit Kannon. Sanjusangen bedeutet
sinngemäß 33 Nischen, was sich auf die Abstände zwischen den gewaltigen
Holzsäulen in der Haupthalle bezieht. Schmunzeln mussten wir darüber dass auch
unser Rollstuhlfahrer Michael
zum Besuch des Tempels seine Schuhe ausziehen musste, obwohl er ja nun den Boden
gar nicht berührte.
Weiter ging es zum
eigentlich recht wenig reizvollen Ginkakuji , der zwar Silberner
Pavillion heißt, aber keineswegs silber ist sondern ganz normal aus Holz
gebaut ist.Das man den Fuji und das
wellige Meer aus Sand geformt sehen konnte, war dann sicherlich auch keine
besondere Bereicherung, aber eine solche Reise kann ja auch nicht nur Highlights
bieten.Ein kurzer Spaziergang über den Philosophenweg brachte etwas
kulturelle Entspannung und Ruhe, wäre aber zur Kirschblütenzeit sicherlich noch
viel reizvoller gewesen. Aber diesen Genuss hatten wir einige Tage vorher im
Fuji-Hakone Nationalpark.
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Zum guten Schluss stand
dann wiederum ein Schrein,der Heian-Schrein mit seiner herrlichen
Gartenanlage auf dem Programm. Architektonisch ist er eine grobe Reproduktion im
Maßstab 2/3 der
alten kaiserlichen
Residenz in Kyoto.
Alle Gebäude orientieren sich am Baustil der
Heian-Zeit.
Das 24,2 m hohe
Torii
aus
Stahlbeton
mit einem 33,9 m langen Bogen ist das größte in Japan.
Um die Hauptgebäude herum
befindet sich der Shin-en, ein Garten aus vier Teilen, die jeweils an den
vier Himmelsrichtungen orientiert sind und zusammen 33.000 m² einnehmen. Sie
sind im Stil der
Meiji-Zeit
angelegt und luden uns zu einem wunderschönen Spaziergang ein. Hier konnten wir
uns auch als Paparazzi bei der Fotosession für ein frisch
vermähltes Ehepaar beweisen.
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Mit der U-Bahn ging es
dann auf eigene Faust nochmals Richtung HBF, den wir uns nun bei Tageslicht
anschauten, um anschließend mit einer Fahrt auf den 131 Meter hohen
Kyoto-Tower
die Reise bei einem herrlichen Sonnenuntergang über Kyoto quasi ausklingen zu
lassen.
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10. Tag 30.04.2008 -
Abreise
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Um 7:30 Uhr erfolgte der
etwa 1 ½ stündige Transfer zum Flughafen Osaka
und um 11.50 Uhr Ortszeit
begann unser 12 stündiger Rückflug nach Paris und
von dort weitere 1 ½ Stunden
Rückflug nach Deutschland/ Frankfurt am Main.
Eine wunderschöne Reise
und –wie sich gezeigt hat- auch in der richtigen
Reihenfolge.Denn nicht Tokio, wie wir
es erwartet hatten, sondern Kyoto war
der Höhepunkt.
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Weitere Fotos
vom wundervollen Kyoto


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